TuS Xanten 05/22 e.V.

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Interview von René Putjus, Sportredakteur Rheinische Post, mit Heinrich Gundlach, langjähriger Vorsitzender und Gestalter des TuS Xanten 05/22 e.V. Nachzulesen in der RP vom 23. November 2021

Interview von René Putjus, Sportredakteur Rheinische Post, mit Heinrich Gundlach, langjähriger Vorsitzender des TuS Xanten 05/22 e.V.

Nachzulesen in der RP vom 23. November 2021

Sportfunktionär Heinrich Gundlach wurde 1961 als junger Volkshochschullehrer Beisitzer bei der DJK Viktor Xanten. Er gestaltete 1966 die Fusion mit Siegfried 05 entscheidend mit. Im Herbst 1978 übernahm Gundlach kommissarisch beim TuS den Vorstandsjob. Von 2009 bis 2018 war er Vorsitzender des Kreissportbund Wesel. 2013 erhielt der ehemalige CDU-Ratsherr das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Es war im März 1980, als die Mitgliederversammlung des TuS Xanten einen Hauptschullehrer einstimmig zum neuen Vorsitzenden wählte. An dem Tag begann eine Ära, die an diesem Mittwoch enden wird. Heinrich Gundlach, mittlerweile 83 Jahre alt, wird nicht mehr kandieren. Der Pensionär will den TuS nach sechs Jahrzehnten Vorstandsarbeit jedoch nicht ganz verlassen. Gundlach möchte als Ehrenvorsitzender, zu dem er auf der verschobenen Jahreshauptversammlung in der Mensa des Stiftsgymnasiums ernannt werden soll, mit beratender Stimme an den Sitzungen der neuen Führungsspitze teilnehmen. Ein Gespräch über Lehrmeister, Verantwortungsgefühl und bittere Momente

Herr Gundlach, hat sich mittlerweile das neue Vorstandsteam formiert, das den Großverein künftig leiten soll?

Heinrich Gundlach: Wir haben fünf Kandidaten gefunden. In alphabetischer Reihenfolge sind das Anton Artz, Kurt Evers, Heribert Kerkmann, Roland Seerau und Susanne Wonning.

Warum ist es sinnvoll, ein Vorstandsteam ohne feste Aufgabenverteilung zu wählen?

Gundlach: Weil es immer schwerer wird, jemanden zu finden, der als Vorsitzender die alleinige Verantwortung übernehmen möchte. Zudem kommen immer mehr Bürokratie-Tätigkeiten dazu. Und Teamarbeit ist im Sport und anderen Lebensbereichen längst Usus. Die Aufgaben können variabel verteilt werden. Es ist übrigens ein Modell, das der Landesportbund ausdrücklich unterstützt.

Und warum wollen Sie weiter mitmischen als Berater im Vorstand?

Gundlach: Ich möchte nicht mitmischen und mich auch nicht aufdrängen, sondern meinen Erfahrungsschatz zur Verfügung stellen. Aus einem gewachsenen Verantwortungsgefühl heraus werde ich stets darauf achten, dass der TuS einen Weg beschreitet, der ihn voranbringt und in dem vertrauensvolle und ehrenamtliche Arbeit geschätzt wird. Es darf keine Entscheidungen geben, die dem Wohl des Vereins schaden. Durch meine zusätzlichen Ämter im überregionalen Gremien und in der Politik habe ich viel für den TuS erreichen können und eine Fülle von Verbindungen geknüpft. Es ist schade, dass man diese Beziehungen und Erfahrungen nicht in Gänze weitergeben kann. Beziehungen und Erfahrungen sind leider nicht übertragbar.

Sie hatten schon 2017 geäußert, nicht mehr antreten zu wollen. Haben Sie dann doch nicht loslassen können?

Gundlach: Nein. 2017 habe ich mich überreden lassen, nochmals anzutreten. Es war kein Nachfolger da. 2019 gab’s zwar einen Kandidaten, der auch ein Team zusammengestellt hatte. Allerdings war dieses Team in Sachen Vereinsarbeit viel zu unerfahren. Und 2020 fiel die Versammlung wegen der Pandemie aus.

Es gab vor dem jetzigen Mitgliedertreffen Misstöne. Besteht die Gefahr, dass es in der anstehenden Versammlung wie 2019 hoch her gehen könnte?

Gundlach: Ich hoffe, dass die Versammlung ruhig verläuft. Wir haben extra mit Karin Schulze Kersting eine Fachfrau für Vereinsrecht eingeladen. Und wir haben die Einladungen satzungsgerecht verschickt, Das war ja bei offizieller Stelle beanstandet worden. Arbeitsaufwand und Kosten waren hoch, und unsere Befürchtungen sind eingetroffen. Es haben sich nämlich im Zuge des Anschreibens einige Mitglieder abgemeldet, wodurch uns jährlich rund 6000 Euro an Beiträgen verloren gehen. Das passiert, wenn man schlafende Hunde weckt.

Mit Kritik muss ein Vorsitzender leben. Haben Sie mal überlegt, hinzuschmeißen?

Gundlach: Nein. Es ist nicht meine Art, Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen. Meine Lehrmeister August Zöller und Hans Haferkamp, die mich mit Anfang 20 in meiner Vorstandsarbeit geprägt haben, haben damals schon gesagt, wenn man ein Ehrenamt übernimmt, darf man keine Dankbarkeit erwarten. Und sie meinten, dass man in dieser Funktion niemals Dinge machen sollte, die man nicht wiederholen kann. Daran habe ich mich gehalten.

Was waren die bittersten Erfahrungen in all den Jahren?

Gundlach: Die erste Mitgliederversammlung 2019 im Vereinsheim, als unerwartet über 100 Personen vor Ort waren, die Stimmung sehr aggressiv war und sehr viel unberechtigte Kritik geäußert wurde. Das Treffen musste dann abgebrochen werden. Aus sportlicher Sicht war der Abstieg der Fußballer aus der Oberliga bitter. Allerdings hätten wir nach dem Tod von Mäzen Heinz Peters auch keine schlagkräftige Truppe mehr für diese Spielklasse stellen können. Und traurig macht mich der massive Mitgliederschwund in der Jugendfußball-Abteilung.

Und woran denken Sie besonders gerne zurück?

Gundlach: An ein Ereignis erinnere ich mich besonders gerne: Die Verleihung des Goldenen Sterns des Sports an den TuS Xanten in Berlin. Es ist etwas ganz Besonderes für einen Verein, deutschlandweit für eine besondere Vereinsarbeit ausgezeichnet zu werden. Wann wird schon ein Verein für seine Arbeit im ARD-Morgenmagazin und in der Aktuellen Stunde gelobt? Gerne erinnere ich mich an den Deutschen Meistertitel im Diskuswerfen von Bettina Rösen, das DFB-Pokalspiel gegen Arminia Hannover und das Entscheidungsspiel in Rheinhausen gegen Bayer Uerdingen zum Verbandsliga-Aufstieg vor fast 3000 Zuschauern, als Jürgen Uschmann kurz vor Schluss das 3:2 für den TuS erzielte.

Und was muss das neue Vorstandsteam alles erstes angehen?

Gundlach: Die schwächelnden Abteilungen wieder attraktiver zu machen, die Modernisierung des Stadions voranzubringen und das Ehrenamt zu stärken.

Das letzte große Vorhaben, das Sie angestoßen haben, war die Modernisierung des Fürstenberg-Stadions. Wann wird die neue Heimstätte fertig sein?

Gundlach: Meinen Informationen nach wird sich die Staatskanzlei noch in diesem Monat äußern, ob Fördermittel für den ersten Teil, den Bau des Kunstrasens, fließen. Davon hängt sehr viel ab. Die Sanierung des unteren Abschnitts ist noch wesentlich teurer, weil ein Gefälle von einem Meter auszugleichen ist. Auf einen Zeitabschnitt kann ich mich nicht festlegen.

Der Aktionstag zum Thema Ballsport am 05.12.21 in der Bahnhofshalle in Xanten, den der Kreissportbund im Rahmen des Projektes Sportplatz Kommune durchführte, war ein voller Erfolg. Insgesamt 25 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren wurde ein breites Sportangebot aus Handball, Tennis, Fun-Fußball und FunSport-Arten geboten. In zwei Gruppen durften die Kinder Erfahrungen in den verschiedenen Sportarten sammeln und kamen dabei ordentlich ins Schwitzen. Sprungwürfe auf einem Trampolin, Aufschläge beim Tennis und Schüsse auf die riesige Fußballdartsscheibe sorgten bei allen Kindern für viel Spaß.  
„Unser Aktionstag hat allen Kindern sehr viel Freude bereitet, weil sie auch einen Einblick in andere Sportarten erhalten haben. Viele Kinder haben neue Bewegungen und Sportarten kennengelernt und hatten dabei jederzeit viel Spaß“, so Dennis Drepper Fachkraft "NRW bewegt seine KINDER" und allgemeine Jugendthemen beim KSB Wesel.  
Ein besonderer Dank gilt dem TuS Xanten für die hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung in der Vorbereitung und Durchführung des Aktionstages.  
Text: KSB Wesel

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